Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Simon Pöhn, Taverno · Restaurantmanagement (nachfolgend "Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend "Kunde") über die Nutzung der Taverno-Plattform. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Abweichenden Geschäftsbedingungen des Kunden wird widersprochen; sie werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt dem Kunden eine webbasierte Software zur Verwaltung von Restaurantbetrieben bereit (Software-as-a-Service). Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweils vereinbarten Leistungspaket. Die Software wird dem Kunden für die Dauer des Vertrags zur Nutzung über das Internet bereitgestellt; eine Überlassung der Software zum dauerhaften Verbleib (Kauf) erfolgt nicht.

§ 3 Vertragsschluss und Laufzeit

Der Vertrag kommt durch die Bestellung des Kunden (z. B. über das Registrierungs- bzw. Onboarding-Formular) und deren Annahme durch den Anbieter zustande. Die Annahme erfolgt durch Bestätigung oder durch Bereitstellung des Zugangs.

Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und läuft monatlich. Er kann von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende eines Vertragsmonats in Textform (z. B. per E-Mail) gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 4 Preise und Zahlung

Es gelten die bei Vertragsschluss für das gewählte Leistungspaket vereinbarten Preise. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Die Zahlung erfolgt per SEPA-Lastschrift auf Grundlage eines vom Kunden erteilten SEPA-Mandats.

Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286, 288 BGB). Der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, den Zugang nach vorheriger Ankündigung bis zur vollständigen Zahlung zu sperren.

§ 5 Leistungsbeschreibung und Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht garantiert, soweit nicht ausdrücklich gesondert vereinbart. Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind Zeiten, in denen die Plattform aufgrund von Wartungsarbeiten, erforderlichen Updates oder aus Gründen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. Störungen bei Dritt-Dienstleistern, höhere Gewalt) nicht erreichbar ist. Planbare Wartungsfenster werden nach Möglichkeit vorab angekündigt. Der Support erfolgt per E-Mail an info@taverno.de.

§ 6 Pflichten des Kunden

Der Kunde ist für die von ihm eingestellten Inhalte und Daten selbst verantwortlich und sichert zu, über die erforderlichen Rechte zu verfügen. Der Kunde bewahrt seine Zugangsdaten sorgfältig auf und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Plattform oder eingestellter Inhalte durch den Kunden beruhen.

§ 7 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden. Die Details regelt ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) gemäß Art. 28 DSGVO, der Bestandteil dieses Vertrages ist und unter taverno.de/av-vertrag abrufbar ist.

§ 8 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, in dem der Schaden auch bei einer ordnungsgemäßen und regelmäßigen Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre. Der Kunde bleibt für eine eigene Sicherung seiner Daten verantwortlich, soweit dies zumutbar ist.

§ 9 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Juni 2026. Diese AGB sind ein Entwurf und sollten vor dem Einsatz anwaltlich geprüft werden. Insbesondere Laufzeit, Kündigungsfristen und Haftungsregelungen sind geschäftliche Festlegungen, die vor Verwendung zu bestätigen sind.

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